*anaara*s StilleTempel*

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ge-danken

weg-frei und ziel-genau

gerade in diesem augenblick schaue ich aus dem fenster und lasse meinen blick eine weile schweifen. plötzlich fokussiert mein auge und fängt einen mann ein, der seines weges wandeln. einen schönen verschnörkelten weg mit steinen und bäumen hat er sich zum entlangschreiten ausgewählt. immer mal wieder bleibt er stehen - nur einen moment lang und blickt gen himmel während seine fusszehen den boden befühlen. als wolle er sich vergewissern, dass sein haupt noch immer in den wolken schwebt und seine füsse tief mit dem boden verankert sind. dann setzt er ein zufriedenes lächeln auf und wandert weiter des pfades. meine augen wollen schon von dannen fliegen als sie erblicken wie der mann auf einmal stolpert und unsicher dreinschaut. was ist passiert? wo ist seine zielsicherheit geblieben? wo sein lächeln dass einem verrät: yes iam on my road?

ist er noch auf seinem wege? war er es schon jemals? er taumelt und blickt sich nach allen seiten um. woran erkennt er dass er genau auf seinem wege wandelt? kennt er sein ziel? oder ist alles wandern am ende nur ein driften ins laue blaue? was ihm wohl just in diesem augenblick seine innere stimme verrät? ob er sie wohl hört?

weitere minuten vergehen und meine augen können sehen, wie er nach weiterem suchestaumeln an sicherheit zurück gewinnt und seinen weg fortsetzt. drei schritte setzt er zurück um dann in einen schmaleren scheinbar verwilderten pfad einzubiegen. schliesslich erreicht er den horizont um schnurstracks hinter der linie des für mich jetzt sichtbaren meinen augen zu entfleuchen.

so schliesse ich das fenster und widme mich meinem eigenen all-tagsgeschehen während mein geistiges augen den mann noch lange leise lächeln sieht. ...

19.2.07 13:38, kommentieren